Die Vier übernehmen den Betrieb in sehr jungen Jahren, und mit großem Enthusiasmus nehmen sie jene Tendenz vorweg, die sich in den achtziger Jahren als erfolgreich herausstellen wird.1984 fällt der Tod des Vaters mit der Weinlese der „Wiedergeburt“ zusammen: Neben den anderen Crus wird der „Pomorosso“, ein Barbera im Barrique, geboren, Inbegriff des piemontesischen Stolzes auf diese wieder entdeckte Weinrebe.
Mit Mut und jugendlicher Experimentierfreude, aber fest in der Tradition verwurzelt, scheuten sie nicht die Auseinandersetzung mit neuen Rebsorten, die die Orientierung des internationalen Marktes beeinflussten. So wurden Chardonnay und Cabernet zu einer neuen Herausforderung für Canelli. Selbstverständlich ist der Moscato geblieben, und der Freisa wurde unter dem Namen „Mondaccione“ zum Protagonisten mit absolut persönlicher Note. Der Umbau des historischen Kellers, hohe Investitionen, Restaurierungen und Umwelt schützende Maßnahmen kennzeichnen die Arbeiten der letzten Jahre. Massimiliano und Edoardo sind nun die neu hinzu gekommenen Vertreter der Familie Coppo in vierter Generation. Sie bringen die Energie mit, die durch die Globalisierung der Märkte und das veränderte Konsumverhalten der Verbraucher notwendig gewordenen Veränderungen umzusetzen: Jetzt braucht es Geistesgegenwart, Spürsinn und eine ganzheitliche Vision, um den Kreis formaler und substantieller Eleganz zu schließen, die ihren Ausdruck sowohl in den Jugendstilelementen des Hauses, als auch in den Weinen findet.
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